Montag, 16. März 2015

"Bildungsplan 2015": Der Bruch mit der Demokratie.


„Die Etablierung und dauerhafte Finanzierung eines Netzwerkes von Gender-Gedankenpolizisten, die in Zukunft in alle sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse hineinwirken sollen um deren Lebensentwurf staatlich zu propagieren. Wenn man bedenkt, dass der rot-grüne Bildungsplan ja bereits Anfang des Jahres 2014 aufgrund massiver Proteste von Bürgern verschoben werden musste, so ist klar: Die Rotlinken und Grünlinken können es nicht lassen, den Menschen ihrer Ideologie gemäß formen und umerziehen zu wollen.“
Bernd Koemel, AfD


Dass bei der Diskussion und der Umsetzung des Bildungsplanes gerne gelogen wird, dürfte inzwischen bekannt sein. Dennoch überrascht die schiere Aggressivität, mit der jetzt in Baden-Württemberg gegen angebliche "Benachteiligungen" in der breiten Bevölkerung (ob es diese auch wirklich gibt, dürfte nicht so wichtig sein) vorgegangen werden soll. Dazu die Sozialministerin Katrin Altpeter wortwörtlich:

„Mit dem Aktionsplan werden wir bestehende Benachteiligungen überall dort bekämpfen, wo Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt, angefeindet, schräg angeschaut oder angegriffen werden.“

Wie soll dieser Plan genau aussehen? Greifen wir einige Punkte aus der sogenannten "Petition zum Bildungsplan" heraus, die nicht nur auf den Bildungsbereich angewendet werden sollen:

- Einführung einer „dritten Elternschaft“ für „Regenbogenfamilien“
- Zuschüsse für Hochschulen sollen gekürzt bzw. gestrichen werden, die ein veraltetes Menschenbild lehren
- Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild), aktive Medienbeobachtung [Anm.: SWR machte es vor. Siehe hier.]
- Gleichstellung bei Blut-, Knochenmark- und Organspende für LSBTTIQ-Menschen
- „LSBTTIQ-Quote bei Südwestfunk, Rundfunkrat und ZDF“ und sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen durch die: „Quotenregelung: LSBTTIQ-Menschen sollen in Gremien vertreten sein“
- Legalisierung der Leihmutterschaft Gleichstellung bei künstlicher Insemination in Kinderwunschzentren/Arztpraxen und Kostenübernahme durch Krankenkassen
- Zulassung anderer Geschlechtsangaben im Personalausweis
- Kritische Betrachtung des Dudens
- Unterstützung von Partys und Veranstaltungen der Community auch an konservativen Plätzen, Anerkennung von Szenelokalitäten

Man hat ebenfalls vor, auf kirchliche Bereiche überzugreifen - und die ständig von rot-grüner Seite so oft geforderte Trennung von Staat und Kirche zu verletzen:

- Ermöglichung von kirchlichen Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare
- Queere Gottesdienste
- Kirchen dazu aufrufen, keine Diskriminierungen gegenüber LSBTTIQ-Arbeitnehmer/innen durchzuführen
- Das Kirchenrecht soll unter das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geordnet werden
- Offene Diskussion über den Tendenzschutz von Kirchen und Sichtbarmachen von gläubigen LSBTTIQ-Menschen
- Runder Tisch (bzw. Diskussionsangebote) mit Kirchen (Antidiskriminierung / Gleichbehandlung)


Alle aufgezählten Punkte stellen nicht nur eine deutliche Favourisierung einer Minderheit dar, die derzeit nicht nur keines besonderen Schutzes bedarf (im Gegensatz zu bestimmten Vorfällen in Russland), sondern in der breite Masse eher neutrales bis positives Wohlwollen besitzt. Sie zeigen vor allem ein tiefes Misstrauen der links-alternativen Regierung in die eigene Bevölkerung, wenn sogar Wörterbücher überprüft bzw. "veraltete Menschenbilder" (was das genauer bedeute soll, bleibt ebenfalls offen) offen sanktioniert werden sollen.  Wenn man sich den gesamten Plan genauer ansieht, bekommt man außerdem den starken Verdacht, dass ein ganzes Land unter Therapie gestellt werden soll. Das ist eine eindeutige Überschreitung der Grenze, die der Regierung, eigentlich jeder Regierung gesetzt ist - und eine Verletzung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Darum ist es jetzt nicht nur eine moralische, sondern sogar eine demokratische Pflicht zur "Demo für Alle" zu gehen!


1 Kommentar:

  1. Irre finde ich das es schon wieder Gedankenverbrechen gibt, oder was soll denn sonst "schräg anschauen" meinen.
    Hey Alddar, was glotschd du?

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